Weltbester Schokoladenkuchen

Diese seidig süße, nussige Versuchung ist ein Muss für alle die gerne Süßes essen und dazu noch Schokolade lieben - kurzum für meine Frau. Aber ihr dürft euch auch gerne daran versuchen.

Zutaten

220 geschälte Haselnusskerne

1/2 Päckchen Backpulver

200 g gute Zartbitterschokolade

200 g Butter

1 Vanilleschote

4 Eier (L)

150 g brauner Zucker

1 Prise Salz

etwa 1 EL Kakao

etwas warme Butter für die Springform

Zubereitung

Die Haselnüsse in einer schweren Pfanne so lange trocken rösten bis die Schale schwarz wird und sich von der Nuss zu lösen beginnt. Dann die heißen Nüsse in einem alten Jutesack oder zwischen einem Geschirrhandtuch feste reiben um die Schale zu entfernen. Geschälte Nüsse aussortieren. Diesen Vorgang mehrfach wiederholt bis alle Nüsse geschält sind.
Die geschälten und gerösteten Nüsse fein mahlen und mit dem Backpulver vermischen. Den Boden der Springform (28 cm) mit Backpapier auslegen und den Rand buttern. Die Schokolade hacken und mit der Butter im Ofen oder in einem Wasserbad schmelzen. Vanilleschoten längs aufschneiden und das Mark ausstreichen. Eier, Zucker, Vanillemark und Salz 5 - 7 Minuten, sehr, sehr schaumig aufschlagen. Anschließend die Schokolade-Butter-Mischung zügig unterrühren und die Nussmischung unterheben. Den Teig in die Form füllen und glatt streichen. Im heißen Ofen (180 Grad, Ober- und Unterhitze) auf der zweiten Schiene von unten 35 Minuten backen. Den Kuchen in der Form auskühlen lassen. Dann vorsichtig aus der Form lösen. Den Schokoladenkuchen mit Kakao bestäuben und servieren - fertig.
Guten Appetit!

Die Haselnüsse müssen geröstet werden. Der Geschmacksunterschied zwischen gerösteten und nicht gerösteten Haselnüsse ist gewaltig!
Der Grundteig (Eier, Zucker, Vanillemark und Salz) muss wirklich sehr schaumig aufgeschlagen werden!
Die Qualität der Schokolade und der Nüsse (möglichst aus neuer Ernte) sind entscheidend für den Geschmack des Schokoladenkuchens!

Dieses Rezept ist leider nicht meiner Kreativität entsprungen.
Es stammt aus der "Beef" (06/2014). Der Redaktion dafür einen herzlichen Dank.

 

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